Wir über uns

Der Gemeindepsychiatrische Verbund (GpV) Pankow ist eine Kooperation der an der gemeindepsychiatrischen Pflichtversorgung beteiligten Träger, Institutionen und Einrichtungen.
 

Die im GpV Pankow organisierten Mitglieder haben sich zusammengeschlossen, um bei der Versorgung von psychisch kranken und suchtkranken Menschen im Bezirk Pankow zu kooperieren. Die Zusammenarbeit der Kooperationspartner
ist so zu gestalten, dass eine Versorgung aller Menschen mit psychischen und suchtbezogenen Problemen in einem möglichst optimalen Betreuungs- und Behandlungssetting, d.h. personenzentriert und bedarfsgerecht, im Sinne der
Versorgungsverpflichtung möglich ist. Niemand sollte wegen Schwere und Art seiner Erkrankung abgewiesen werden. Das Wunsch- und Wahlrecht der Nutzer*innen und Klient*innen ist zu respektieren. Die Hilfen dienen der Förderung der Selbständigkeit und der Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben und beziehen das Lebensumfeld der Betroffenen ein.

Der GpV Pankow wurde am 25.03.2015 gegründet.
Der Beirat des Psychosozialen Arbeitsbündnisses Pankow PSAB führt die Arbeit des GpV und der PSAG.
Dem Beirat gehören an:
Jürgen Blauth
Torsten-Michael Friedemann
Anke Heinze
Petra Hoffmann
Thomas Knuf
Esther Lehr
Dr. Sabine Prestle
Gabriele Voigts

 

Der Sitz und die Geschäftsadresse des GPV
Bezirksamt Pankow von Berlin
Abteilung Schule, Sport, Facility Management und Gesundheit
Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination des öffentlichen Gesundheitsdienstes
Psychiatrie- und Suchthilfekoordination
Geschäftsstelle GpV
Fröbelstr. 17
10405 Berlin

Fachbereich Psychiatrie                                      Fachbereich Suchthilfe
Psychiatriekoordinatorin                                        Psychiatrie- und Suchthilfekoordinatorin
Annette Berg                                                             Yvonne Tenner-Paustian
Tel.: 030 90295 5011                                                Tel.: 030 90295 5017
Mail: annette.berg@ba-pankow.berlin.de            Mail: yvonne.tenner-paustian@ba-pankow.berlin.de

www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/service-und-organisations...
 

Der Gemeindepsychiatrische Verbund Pankow ist der Zusammenschluss der an der Pflichtversorgung beteiligten Leistungserbringer und Institutionen. Darüber hinaus existieren im Bezirk weitere Arbeitsgremien und Vernetzungsstrukturen, die nachfolgend dargestellt werden.

 

Die PSAG Pankow ist ein selbst organisiertes Gremium für alle an der psychosozialen Versorgung von Pankower Bürgerinnen und Bürgern beteiligten Personen, Behörden, Institutionen und Verbände und steht auch Menschen mit Psychiatrieerfahrung und ihren Angehörigen offen.

Gesetzliche Grundlage:

Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG) vom 17. Juni 2016
Teil 1 § 1 (6) Psychosoziale Arbeitsgemeinschaften im Sinne dieses Gesetzes sind Gremien, die die Aufgabe haben, die Zusammenarbeit aller an der Versorgung  psychisch erkrankter Personen beteiligten Personen, Behörden, Institutionen und Verbände innerhalb der Versorgungsregion zu fördern und damit eine gemeindenahe und bedarfsgerechte psychiatrische Versorgung mit zu entwickeln und aufrechtzuerhalten.
Teil 1, § 1 (7) Gemeindepsychiatrische Verbünden im Sinne dieses Gesetzes sind vertragliche Zusammenschlüsse der wesentlichen psychiatrischen Leistungserbringer in einer Versorgungsregion, um mit Hilfe verbindlich vereinbarter gemeinsamer Qualitätsstandards die Versorgung psychisch erkrankter Personen zu gewährleisten.

Das Plenum der PSAG Pankow tagt zu festen Terminen, die Sitzungen sind öffentlich. Die PSAG wird von einem Vorstand geführt, der Vorstand hat einen Sprecher oder eine Sprecherin gewählt.

Die PSAG bildet ständige und temporäre Arbeitsgruppen. Zur Zeit existieren folgende Arbeitsgruppen:

• AG Psychiatrie
• AG Sucht
• AG Suchtprävention
• AG Menschen mit geistiger Behinderung
• AG Arbeit
• AG Krise
• AG Utopie

Weitere Informationen
http://www.berlin.de/ba-pankow/politik-undverwaltung/service-und-organisationseinheiten/qualitätsentwicklung-planung-undkoordination-des-oeffentlichen-gesundheitsdienstes/artikel.256568.php

Der Verbund Sucht Pankow hat sich 2003 gegründet mit den Zielen:

Gewährleistung der optimalen Versorgung der im Bezirk Pankow lebenden Menschen, die ein riskantes Konsumverhalten betreiben, die Suchtmittel missbrauchen und die suchtmittelabhängig sind, in den Bereichen Information, Beratung und Behandlung.

Mitglieder sind:

  • Sozialpsychiatrischer Dienst des Gesundheitsamtes
  • Suchtberatung Pankow der vista gGmvH
  • Stiftung SPI, Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle STAB
  • Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee, Klinik für Suchtmedizin

als beratendes Mitglied und Geschäftsführerin fungiert die Suchthilfekoordinatorin

Der Verbund trifft sich monatlich.

AG Kinder psychisch kranker Eltern in Pankow

Der erste Impuls, sich im Bezirk Pankow mit dem Thema „Kinderschutz unter besonderer Berücksichtigung der Zielgruppe Kinder psychisch kranker Eltern“ zu beschäftigen, entwickelte sich 2008 aus beidseitigen Kooperationswünschen des Gesundheits- und Jugendamtes heraus.
Aufgabenstellung der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe im Bezirk ist es weiterhin, die verschiedenen Zugangswege und Sichtweisen der Professionen miteinander zu verbinden, um das gemeinsame Ziel – wirksame Hilfen für betroffene Familien zu entwickeln – durch eine systemübergreifende Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Dazu wurden Handlungsempfehlungen für die Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern entwickelt und ein Fachverfahren zur interdisziplinaren familienspezifischen Bedarfsbestimmung etabliert.

Weitere Informationen zum Fachverfahren und zu den Terminen entnehmen Sie der Internetseite der Kinderschutzkoordinatorin im Jugendamt Pankow.

Hier gelangen Sie zur Seite der Kinderschutzkoordinatorin

https://www.berlin.de/jugendamt-pankow/gremien/netzwerk-kinderschutz/ag-kinder-psychisch-kranker-eltern/

QVNIA e.V.

Der Qualitätsverbund Netzwerk im Alter – Pankow e.V. (QVNIA e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein, der als regionaler Verbund von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen für Pankower Bürger*innen, die akut oder chronisch krank, pflege- und/oder rehabilitationsbedürftig sind, eine besser aufeinander abgestimmte Versorgung erreichen will.

Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit des QVNIA ist die Information und Verbesserung der gesundheitlichen und sozialen Versorgung von Menschen mit Demenz, deren Angehörigen und ratsuchenden Bürger*innen im Bezirk.

Weitere Informationen: www.qvnia.de

Mit dem Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz - BTHG) wird das Behindertenrecht in Deutschland weiterentwickelt. Die umfassenden Rechtsänderungen sollen dazu beitragen, den Menschen mit Behinderungen eine möglichst volle und wirksame Teilhabe in allen Bereichen für eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.

Ziel des BTHG ist es, die Eingliederungshilfe aus dem Fürsorgesystem des SGB XII (Sozialhilferecht) herauszulösen und ab 2020 als neuen zweiten Teil in das SGB IX neu aufzunehmen. Künftig wird sich somit die notwendige Unterstützung der Menschen mit Behinderungen an ihrem persönlichen Bedarf ausrichten. Nach diesem modernen "personenzentrierten Ansatz" soll gemeinsam mit dem behinderten Menschen ein individuelles "Hilfepaket" zusammengestellt werden. Somit entscheidet der behinderte Mensch selbst, welche Unterstützungssysteme er für sein Leben in der Gesellschaft nutzen möchte

Zur Ermittlung des Hilfebedarfs und zur Planung von Zielen und Maßnahmen dient bis 2020 der "Berliner Behandlungs- und Rehabilitationsplan (Zuordnung zu einer Gruppe vergleichbaren Hilfebedarfs – BBRP" (4. Berliner Fassung vom März 2005). Zu jedem o.a. Leistungsbereich wird der Zeitumfang je Woche ermittelt und in der Summation einer Hilfebedarfsgruppe HBG zugeordnet.
Mit dem Entwurf des Berliner Teilhabegesetzes wurde im Senat auch die Verordnung zur Bestimmung eines Bedarfsermittlungsinstruments (TIBV) beschlossen. Teilhabebedarfe werden demnach zukünftig unter Zuhilfenahme des Berliner Teilhabeinstruments (TIB) ermittelt. Das Instrument soll den Fachkräften helfen Bedarfe oersonenzentriert und ressourcenorientiert zu ewrmitteln.
 

 Eingliederungshilfe für behinderte Menschen/ Fallmanagement

Ab dem 1.1.2020 wird die Eingliederungshilfe aus der Sozialhilfe, dem SGB XII herausgelöst und durch das BTHG im IX. Sozialhilfebuch zu einem modernen Teilhaberecht umgestaltet.

Hier können Sie sich über wichtige Änderungen, die ab dem 1.1.2020 gelten, informieren:

 

Die nachfolgenden Informationen gelten bis zum Ende 2019
Die Leistungsgewährung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung ist rechtlich im Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch sowie Neuntes Buch verankert. Wesentliche Zielsetzung der Eingliederungshilfe ist, Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Der Träger der Sozialhilfe ist aufgefordert dazu beizutragen, Menschen mit Behinderung nicht zum Objekt von Hilfen zu machen, sondern mit ihnen und allen am Leistungsprozess Beteiligten ein weitestgehend selbst bestimmtes Leben in eigener Verantwortung zu realisieren. Einer qualifizierten Beratung sowie der Beachtung des Wunsch- und Wahlrechtes des Leistungsberechtigten kommt ein besonderer Stellenwert zu, um die individuell erforderliche Hilfe passgenau und zielorientiert auszurichten.

Die gesamte Fallsteuerung obliegt dem Fallmanager bzw. der Fallmanagerin der Eingliederungshilfe. Sie zielt darauf ab, grundsätzliche Standards der Hilfeplanung (Ermittlung des Hilfebedarfs, Erstellung des Gesamtplans, und dessen laufende Verfolgung), Bereitstellung der finanziellen Ressourcen sowie Koordinierung der beteiligten Fachdienste und Leistungserbringer sicherzustellen.

Das zentrale Instrument der individuellen Behandlungs- und Rehabilitationsplanung ist der Behandlungs- und Rehabilitationsplan (BRP), in dem der Hilfebedarf, die Ziele, das Leistungsspektrum und der –umfang und der Zeitrahmen zur Erbringung der Leistung erstellt werden. Der Hilfebedarf kann zwischen 180 min/Woche (HBG 1) und 1170 min/Woche (HBG 12) liegen.

 Der BRP dient auch der Überprüfung, ob die Hilfe tatsächlich wie vereinbart erbracht wird.

Berliner Behandlungs- und Rehabilitationsplan
http://www.berlin.de/lb/psychiatrie/_assets/veroeffentlichungen/standards-und-vertraege/ges_100_11_v12sp.pdf

Leitfaden zur Erstellung des BRP
http://www.berlin.de/lb/psychiatrie/_assets/veroeffentlichungen/standards-und-vertraege/100526_leitfaden_endfassg.pdf

Ansprechpartner*in:
Katja Uhlig                                           Jakob Otschik
Gruppenleiterin FM                           Fallmanagement Eingliederungshilfe                                                      
Fröbelstraße 17                                  Fröbelstraße 17                                                 
10405 Berlin                                        10405 Berlin                                                   
Tel.: 030  90295 5360                         Tel.: 030 90295 5654                                             
     

Sprechzeiten:

Dienstag          9:00 Uhr - 12:00 Uhr
Donnerstag    9:00 Uhr - 12:00 Uhr

Terminvereinbarungen nach telefonischer Absprache möglich

Der Sozialpsychiatrische Dienst übermittelt dem Fallmanager oder der Fallmanagerin der Eingliederungshilfe eine gutachterliche Stellungnahme über Art und Umfang des Hilfebedarfs. Weitere Informationen unter "Kontakt und Beratung".

Die nachfolgenden Informationen haben Gültigkeit bis Ende 2019

Die Vergabe von Leistungen der Eingliederungshilfe gem. §§ 53 und 54 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch erfolgt in allen Berliner Bezirken unter Einbeziehung der Steuerungsgremien Psychiatrie und Sucht. Das betrifft alle Leistungen zum Betreuten Wohnen und in den (Beschäftigungs-) Tagesstätten. Die Bürgerinnen und Bürger sollen alle Unterstützungsmöglichkeiten in ihrem Bezirk erhalten. Wunsch- und Wahlrecht zwischen unterschiedlichen Angeboten und Einrichtungen werden dabei berücksichtigt.

Die bezirklichen Steuerungsgremien beraten Klientinnen und Klienten und Versorgungsbeteiligte zu den bezirklichen Angeboten und bei Bedarf zu Betreuungsalternativen, falls notwendig auch außerhalb des psychiatrischen Hilfesystems und geben Empfehlungen zur Umsetzung der Maßnahmen ab. Klientinnen und Klienten haben ein Anhörungs- und Teilnahmerecht an den bezirklichen Steuerungsgremien.

Weitere Informationen zu den Steuerungsgremien Psychiatrie und Sucht sowie die Formulare zur Anmeldung und zur Schweigepflichtsentbindung zum Download unter:
www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/service-und-organisationseinheiten/qualitaetsentwicklung-planung-und-koordination-des-oeffentlichen-gesundheitsdienstes/

o.g. Link gilt auch für Informationen zur Psychiatriekoordination  bzw. Psychiatrie-und Suchthilfekoordination